Radek Knapp

1964 in Warschau geboren kam Radek Knapp bereits als Kind nach Wien, wo er auch studierte (Philosophie). Wie er immer wieder in seinen Texten ausführt, hielt er sich lange Zeit mit Aushilfsjobs über Wasser. Sein Durchbruch als Autor gelang ihm 1994 mit dem Erzählband „Franio“. Sehr erfolgreich war auch „Herrn Kukas Empfehlungen“, 1999. Dieser Schelmenroman wurde in einer deutsch-österreichischen Co-Produktion vom polnischen Regisseur Dariusz Gaweski 2008 verfilmt, unter anderem mit dem deutschen Schauspieler August Diehl in einer Hauptrolle.

Fotocredit: www.corn.at/Deuticke Verlag

Der Mann, der Luft zum Frühstück aß (Deuticke)

Auch diese Erzählung ist man versucht, autobiographisch zu lesen, denn sie handelt von einem polnischen Kind, das nach Wien kommt und dort alles neu lernen muss. Etwa dass die Wiener hunderte Ausdrücke kennen, um Verschwinde! zu sagen. Knapp schafft es, ein ernstes Thema humorvoll auszuloten. So wird sein Walerian Fernwärme-Heizungsableser und kommt so zu einer günstigen Wohnung. Nur das mit der Liebe will nicht so schnell klappen.